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Wie wir helfen

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Verein Amakuru Rwanda e.V.

Amakuru Rwanda e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Entwicklungshilfe in Ruanda aufbaut und leistet. Gegründet wurde der Verein im Jahr 2016 auf Initiative von Sonja Klauber-Zierer von Privatpersonen aus dem Raum München und Traunstein. Der Name setzt sich aus der ruandischen Grußformel "Amakuru", was so viel wie "Hallo, wie geht's?" bedeutet, und der einheimischen Schreibweise von Ruanda zusammen. Aber schon seit 2010 arbeiten wir mit den Menschen in Ruanda zusammen. Unsere Zielgruppen sind Kinder mit Behinderung und Mädchen ohne Schulabschluss. Beides sind Randgruppen im ruandischen Gemeinwesen. Wir helfen nach dem Prinzip der Selbstermächtigung. Dabei geht es vor allem um nachhaltige Entwicklungshilfe und Unterstützung zur Selbsthilfe.

Verein Amakuru Rwanda e.V.

Verein Amakuru Rwanda e.V.

Projekte der Selbsthilfegruppen

Wir unterstützen die Mitglieder der Selbsthilfegruppen bei der Verbesserung ihrer Einkommenssituation, indem wir ihnen helfen, eigene Verdienstmöglichkeiten aufzubauen. Das sind beispielsweise die Errichtung eines Schweinestalls für die Aufzucht von Ferkeln, der Bau eines Hasenstalls oder die Beschaffung von Hühner für Eierproduktion. 

Schweinestall.JPG

Bereits seit 2015 haben wir mehrfach Ziegen für bedürftige Familien bzw. für Selbsthilfegruppen gekauft. Diese Ziegen stellen einen enormen Wert dar. Die Milch kann für den Gebrauch verwendet werden, die jungen Ziegen können verkauft werden. Eine Ziege ist auch Zugang zu einer Bankbürgschaft – Eigentümer haben die Möglichkeit Mikrokredite zu bekommen.

Einige Gruppen entwickeln gemeinsam eine spezifische Projektidee und erstellen einen einfachen Geschäftsplan. Sofern sich dieser als tragfähig erweist, leisten wir eine Anschubfinanzierung zur Beschaffung von Arbeitsmitteln und Arbeitsmaterial. Auf diese Weise wurden schon ein Nähprojekt in Gasanze sowie eine Hühnerzucht in Kabuye ins Leben gerufen. Von den erwirtschafteten Erträgen wird nicht nur das Projekt selbst am Laufen gehalten; ein gewisser Teil der Anschubfinanzierung wird auch in einen „Fonds“ eingezahlt, aus dem die Anschubfinanzierung für weitere Projekte anderer Gruppen geleistet werden soll.

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